Galamsey ist das ghanaische Wort für illegales Schürfen nach Gold. Ende November brachte die internationale Ausgabe des panarabischen Nachrichtensenders Al-Jazeera (Al-Jazeera International, neben der britischen BBC überhaupt sehr empfehlenswert) im Zuge ihrer Reihe Africa Investigates eine Reportage des ghanaischen investigativen Journalisten Anas Aremeyaw Ana über erschreckende, durch den Galamsey verursachte Missstände und Folgen und die Verwicklung korrupter Beamter, Polizisten und windiger chinesischer Investoren. Zur vollständigen Reportage gelangt man durch einen Klick auf das obige Bild.
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Verschiedenen Berichten und Quellen zufolge (unter anderem der IMF) ist Ghanas Wirtschaft 2011 prozentual schneller gewachsen als jede andere auf der Welt. Die kursierenden Angaben sind höchst unterschiedlich, schwanken jedoch zwischen 13,5 und sagenhaften 20%! Die drei Spitzenreiter sind somit laut Economy Watch:
1. Ghana – 20,146%
2. Quatar – 14,337%
3. Turkmenistan – 12,178%
Nun muss man diese Zahlen natürlich in Relation setzen. Unterentwickelte Länder haben naturgegeben ein größeres Potential für Wachstum, insofern nun ein interessanter Vergleich mit Deutschland. Wenn man von einem nominalen BIP von 37,481 Milliarden US-$ in 2010 ausgeht, dann bedeutet Ghanas Wirtschaftswachstum von 20,146%
einen realen Zuwachs von 7,5 Milliarden US-$ in 2011. Deutschlands Wirtschaft ist mit 3% in 2011 nur etwa ein Siebtel so schnell gewachsen, blickt man allerdings auf ein BIP von 3,315 Billionen US-$, dann entspricht dies einem Zuwachs von 99,5 Milliarden US-$, also etwa dreizehn mal so viel. Setzt man dies nun noch in Relation zur Eurokrise und geht davon aus, dass diese sich (hoffentlich) in den nächsten Jahren entschärfen/auflösen wird, dann merkt man, dass Ghana noch einen sehr langen Weg vor sich hat. Eine große Herausforderung wird u.a. die gerechte Verteilung des Einkommens durch die Exploration der neu entdeckten Erdölvorkommen im Golf von Guinea sein, die einen hohen Anteil an Ghanas Wachstum haben dürften.
Ghanas Wachstum lässt sich sicherlich auch im Kontext des generellen Booms in Afrika sehen. Weitere Länder, die sich unter den Top 12 einreihen dürfen sind Liberia (9,003%), Angola (8,251%), Äthiopien (7,663%) und Mozambique (7,548%). Dieses Wachstum hat sowohl Vorteile, als auch Nachteile und schlägt sich in teils grotesken Zuständen nieder: so sind die Lebenshaltungskosten für Ausländer in Angolas Hauptstadt Luanda mittlerweile höher als in jeder anderen Stadt auf der Welt (eine Monatsmiete von 5.000 US-$ für ein Zweizimmerarpartment wird als relativ moderat angesehen), New York, Monte Carlo und andere Lieblingsplätze der High Society eingeschlossen. Außerdem klafft die Einkommensschere immer weiter auseinander und die Ärmsten der Armen profitieren kaum.
Unbestrittener Fakt ist jedoch, das Afrika DER Markt der Zukunft sein wird. Wer schlau ist, wird das zu nutzen wissen.
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Für all jene, die zu faul dazu sind, zur entsprechenden Rubrik zu springen, hier nochmal ein paar Bilder direkt auf der Startseite.
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Während eines Jahres in Afrika erlebt man viele Dinge – erschreckende und unangenehme, spannende und tolle – aber auch lustige, unheimlich komische und auf positive Art befremdliche. Dieser Artikel enthält eine kleine Zusammenstellung amüsanter, aber teils auch lehrreicher und interessanter Episoden.
Ghana, Accra – Cape Coast Rd., Mitte Dezember 2010
Jingle Bells
Oooh, jingle bells, jingle bells
Jingle all the way
Oh, what fun it is to ride
In a one horse open sleigh …
Oh ja, sie klingen, die Glöckchen. Oder doch nicht? Heute morgen ist meine Gastfamilie (also Alex, Faustina und Kweku) mit mir zur Graduation eines Pastors in der Nähe von Cape Coast gefahren. Da das Tro leicht überfüllt war, saß ich während der zweistündigen Fahrt abwechselnd einem erwachsenen Ghanaer auf dem Schoß und er mir. Nun aber befinden Alex, Kweku und ich uns auf dem Rückweg. Wir sitzen auf den zwei Frontsitzen des Tro, Kweku mampft auf meinem Schoß Kekse und ich esse etwas, das aussieht und auch ein bisschen schmeckt wie fester Milchreis. Warum genau ist die Situation jetzt so komisch? Nun, weil aus dem Radio tatsächlich Jingle Bells tönt (ist ja schließlich Advent), aber ich nun mal nicht auf einem Schlitten sitze und durch den Schnee stiebe, sondern in einem alten, klapprigen Kleinbus mitten durch einen heftigen Monsunschauer holpere, am Fenster ziehen die Palmenhaine vorbei. Oh du Fröhliche …
Sierra Leone, Freetown, 11. August 2011
Babydiamanten
„Möchtest du da hin?“
„Nein, Mohamed …“
„Oh, gut, dann frage ich für dich.“
„Nein!“
„Aber wenn du selbst hingehst, wollen sie wahrscheinlich Dollar, wenn ich das für dich klarmache …“
„Das WILL ich aber gar nicht!“
„Warte, ich gehe nur mal kurz hin, fragen kostet ja nichts.“
„MOHAMED, niemand geht irgendwo hin.“
„Aber das ist doch vollkommen in Ordnung, da ist nichts Schlechtes dran.“
„Mag sein, aber ich brauch’s trotzdem nicht.“
„Okay … na dann zeige ich dir gleich das Haus, wo sie leben, das liegt direkt neben unserem.“
„Da gehst du wohl öfter hin, was?“
„Äh … heeehehehe …“
Worum geht’s eigentlich? Um Prostituierte, ist doch klar! Mohamed ein junger im Haus lebender Typ übernahm während meiner Zeit in Freetown ein bisschen „Verantwortung“ für mich, das heißt er wurde von meinem Gastgeber Victor dazu angehalten, mich mit Trinkwasser zu versorgen, mein Essen vorzubereiten etc. pp. Dafür brachte ich ihm seine Lieblingsbonbons aus dem Freetown Supermarket mit und lud ihm zum Essen ein. Ab und zu plauderten wir auch. An diesem Abend habe ich in meinem Zimmer einige etwas skurril anmutende Insekten entdeckt, die Mohamed sofort mit bestimmt TÜV-zertifiziertem Insektizid Made in China totgesprüht hat. Da man das Zimmer dann zwei Stunden lang meiden soll und es schon Abend ist, spazieren Mohamed und ich durch das nächtliche Freetown zu einem Spot (Bretterverschlag, der als Bar fungiert), laden uns eine Stunde lang abwechselnd zu Sprite und Bier ein und schlendern dann wieder zurück. Dabei fallen mir ein paar Damen an einem Pick-Up auf und ich frage Mohamed, ob das Prostituierte seien. Es entwickelt sich der obige Dialog. In „Blood Diamond“ verfolgen Freetowns Dirnen Danny Archer alias Leonardo DiCaprio und bieten ihm ihre „Babydiamanten“ („Aaaaarcher, ich weiß wo du ‘nen schicken Babydiamanten finden kannst.“) an, ich hingegen werde gar nicht beachtet. Archer raucht im Film, das wirkt natürlich cool, vielleicht sollte ich das auch mal versuchen …
Ghana, Accra – Cape Coast Rd., 15. Juni 2011
Ägyptologie
Am 15. Juni steht das Halbfinale des President’s Cups (in etwa so wie der deutsche DFB-Pokal) in Accra an und Tobias, zwei seiner Freunde und ich fahren hin. In Kaneshie steigen wir um in ein Tro Richtung Circle, eigenartigerweise gibt es diesmal kaum Gedränge. Allzu viele Menschen wollen scheinbar nicht zum Circle. Trotzdem hat einer es ganz besonders eilig, drängt sich an den anderen vorbei und landet mit einem Seufzer direkt auf dem Platz neben mir. Sehr eigenartig, wenn man bedenkt, dass noch doppelt so viele Plätze frei sind wie Fahrgäste in der Schlange. Der Herr erweckt folglich mein Misstrauen. Wir fahren ein paar Minuten, dann will der mate den Fahrpreis kassieren. Ich greife in meine mit einem Reißverschluss versehene Beintasche, ziehe mein Geld heraus und zahle. Ich kann es nicht unauffällig kontrollieren, aber ich bin mir sicher, dass mein Sitznachbar mich beobachtet. Einige Augenblicke später legt er seine Tasche quer auf seinen Schoß und breitet eine Zeitung darüber aus, die er interessant zu studieren scheint. Seine linke Hand ruht auf den Seiten, die rechte verschwindet darunter. Ahaaa … Wenig später zippt es an meiner Beintasche. Es ist kaum fühlbar, hier ist ein Könner am Werk und hätte ich keinen Anfangsverdacht gehabt, wäre es mir wahrscheinlich gar nicht aufgefallen. Ich konzentriere mich und warte ein bisschen, dann tue ich so, als müsste ich meine Sitzposition verändern. Die Hand verschwindet und tatsächlich: der Reißverschluss ist fast zur Hälfte offen. „Can you believe that?“, meine ich und stupse meinen Nachbarn an. „I left my pocket open! I’d better be more cautious, there are pickpockets everywhere …“ Ich lächle, er lächelt leicht verkniffen zurück, würden wir nicht sowieso alle schwitzen, auf seiner Stirn stünden jetzt wahrscheinlich Schweißperlen.
Ich gucke aus dem Fenster, es ziept wieder am zip. Wieder warte ich, dann greife ich seine Zeitung und schlage sie zu. Er starrt mich an, ich starre ihn an. Sein Mundwinkel zuckt, dann wandern unser beider Blicke – warum auch immer – zur Zeitung. Die letzte Seite zeigt antike Kunst. „Eh … beautiful …“, stottert er. „Yes, indeed old Egypt I’d guess.“ Er schaut mich an als hätte ich gerade behauptet, Kamele litten generell an einer Rechenschwäche, eine nie altägyptische Büsten hat er aller Wahrscheinlichkeit nach noch nie gesehen. Nun sitze ich hier und mit einem Taschendieb und rede über antike Kunst des Nahen Ostens. Skurril. Ein Wort von mir und der Typ würde kollektiv zusammengeschlagen (vgl. Beschreibung im Artikel über Trofahren). Hätte der Typ einen dritten Versuch gestartet, ich weiß nicht, was ich getan hätte.
Ghana, Agona Swedru, Mai 2011
Mr. Fox vs. Mad Man
Mr. Fox, das bin bekanntlich ich. Der Mad Man heißt eigentlich Paakwesi und ist ein leicht verwirrter Obdachloser aus Swedru. Er zieht durch die Stadt, dealt mit Cannabis – das sagen zumindest die Lehrer. Tagsüber ist er relativ unsichtbar, erst am späten Nachmittag oder Abend begibt er sich nach Hause – zur AMA ‘C’. Die betrachtet er nämlich als sein Eigentum. Eines Tages – die meisten Lehrer waren schon gegangen – stand ich im Computerlab und kritzelte noch ein wenig mit Makern auf der als Whiteboard fungierenden Glasscheibe herum, als mich plötzlich jenes allseits bekannte Gefühl überfiel, das einem suggeriert, man seie nicht allein. Ich drehe mich um, da steht er, der Mad Man, ca. 50cm hinter/vor mir. Grinsend und hocherfreut, dass der weiße Mann ihm zuhört, erzählt er, dass er auf Jamaika aufgewachsen sei (seine Rastalocken untermalen die Story) und dann nach Ghana gegangen sei, um eine Schule zu gründen – die AMA ‘C’. Nun ist die AMA ‘C’ eine staatliche Schule, schon immer gewesen. Der Herr spinnt also ein wenig. Eigentlich ist er ganz nett, mich scheint er besonders zu mögen. Es ist der Tag vor der Einweihung des neuen Computerlabs und im Raum stehen einige Kisten mit Getränken. Also offeriere ich ihm eine Cola, entschuldige mich dafür, dass sie warm ist und er freut sich wie ein Schneekönig. Paakwesi schläft meistens in der Schule und genau dort liegt das Problem. Statt sich auf die Veranda oder den von drei Seiten umschlossenen (und damit wettersicheren) Gang vor dem Sanitärtrakt zu legen, schläft er lieber in dem Raum, der später als Bibliothek dienen soll und bricht dafür regelmäßig das Schloss der Tür kaputt. Es ist eigentlich schon zuvorkommend genug, einen als Drogendealer bekannten Typen innerhalb eines ummauerten staatlichen Geländes schlafen zu lassen, dass er einem als Dank allerdings die Türen demoliert, finden wir von der AMA ‘C’ nicht so toll. Also nehmen Boakye und Bright ihn eines Tages ein letztes Mal zur Seite und machen ihm unmissverständlich klar, dass das hier NICHT seine Schule ist und dass er in den Räumlichkeiten nichts zu suchen hat. Paakwesi wird böse und behauptet weiterhin, die Schule gehöre ihm. Was soll man tun? Die Polizei rufen? Die interessiert das herzlich wenig und selbst wenn das anders wäre – Paakwesi hat sich offensichtlich ein paar Neuronen zu viel weggekifft und ist nicht mehr ganz zurechnungsfähig. Psychiatrien oder gesonderte Einrichtungen gibt’s in Ghana natürlich nicht.
Als einige Tage später das gerade wieder neu angeschraubte Schloss an Splittern herabhängt, betrete ich den Raum, schaue in Paakwesis Schlafecke hinter einem alten Brettertisch und voilà: da hätten wir seine schimmelige Isomatte nebst Bettdecke. Ich greife mir das Zeug, verstaue es in der Besenkammer hinter dem Computerlab und sorge dafür, dass nach Schulschluss alles gut abgeschlossen ist.
Am nächsten Morgen sitze ich gerade im Lab, als draußen Geschrei ertönt. Boakye und ich laufen vor das Gebäude und gesellen uns zu den anderen Lehrer. Vor uns, mitten auf dem Schulhof und von Jung und Alt irritiert betrachtet, steht Paakwesi. Die Arme in die Luft gerissen brüllt er wie ein heidnischer Hohepriester. „Er droht damit die Schule niederzubrennen“, übersetzt Boakye für mich. Nach einigen Minuten endet das Schauspiel und Paakwesi zieht von dannen. „Meint ihr er wird wirklich Feuer legen?“, frage ich leicht besorgt, doch meine Lehrerkollegen winken lachend ab. Das würde er nicht tun. Allerdings hätte er behauptet, man hätte ihm sein Bett gestohlen, wer das wohl war … „Tja“, werfe ich in das muntere Rätselraten ein, „das war wohl ich.“ Erstaunte und belustigte Blicke. Ich zeige Boakye, Bright und Harrison Paakwesis Sachen in der Besenkammer und frage, ob ich sie wieder zurückgeben solle, doch die drei wollen das auf keinen Fall. „Gut gemacht!“, Klapps auf die Schulter, damit hat sich die Sache erledigt.
Später, als sich aufgrund der nunmehr Begehren erweckenden Ausstattung des Labs Sicherheitsbedenken ergeben, schlage ich vor, Paakwesi ein billiges Handy und ein bisschen Guthaben zu besorgen und ihn als Nachtwächter in dem Raum schlafen zu lassen, davon hätten alle was, aber das ist eine andere Geschichte … Und da er nie erfuhr, wer ihm seine Kuscheldecke tatsächlich entwendet hatte, hegte er weiterhin seinen Groll gegen die Lehrerschaft, behielt aber gewisse Symphatien für mich.
Sierra Leone, in den Bergen hinter Freetown,13. August 2011
Die Sache mit der Gesamtsituation
Mit zwei Spaniern im LandRover Defender durch die Berge hinter Freetown zu holpern, ist eine lustige Angelegenheit. Wer wirklich glaubt zu wissen, was „schlecht“ im Bezug auf Straßenverhältnisse wirklich bedeutet, der ist noch nicht in einem der besten Geländewagen gefahren und trotzdem von der rechten Seite an die linke geschlittert, gegens Glas geklatscht und hat sich dann wieder (eher nicht freiwillig) auf den Rückweg an die rechte Seite gemacht. Anschnallen (Beckengurt statt Drei-Punkt) hilft, ist aber kein Allheilmittel – wer diese schlabbrigen, großen Gebläsemänner von Volksfesten kennt, hat eine ungefähre Vorstellung.
Nach einigen Wasserfällen und verfallenen Brücken halten wir in einem Dorf an, um nach dem Weg zu fragen (Ziel ist ein kleines Fischerdorf mit wundervollem Strand und tollem Hummer). Während Alberto sich den Weg beschreiben lässt, betrachte ich durch’s Fenster die sich sammelnde Menge und muss plötzlich losprusten. Dort steht doch tatsächlich ein Herr, auf dessen weißem T-Shirt der Schriftzug „Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden“ prangt. Auf Deutsch. In einem Dorf im Hinterland Sierra Leones treffe ich wahrscheinlich zum ersten Mal auf einen Menschen, der das mit Fug und Recht von sich behaupten kann. Ein paar Tage später treffe ich in Freetown auf einen Mann, dessen Shirt der Schriftzug „Rette das Auenland“ ziert. Die Kleiderspende treibt wahrlich wunderbare Blüten.
Ghana, Accra, Juli 2011
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Auf dem Weg zur Sierra Leone High Commission zwecks Beschaffung eines Visas stapfe ich durch die Airport Residential Area, Accras Diplomatenviertel. Dabei komme ich an einem Laden vorbei, der sich Diplomatic Store nennt und folglich die umliegenden Botschaften mit Luxusartikeln versorgt. Egal wo auf der Welt sie sich befinden, ob in New York oder Conakry, Diplomaten wollen sich gegenseitig Mon Chérí, Glenfiddich und Chanel No. 5 offerieren können. Die Neugierde treibt mich hinein und ehe ich mich versehe habe ich eine Maxipackung Toblerone für 1 US-$ erstanden – wird wohl gerade abverkauft. Als ich an der Kasse stehe komme ich mit einem Herren ins Gespräch, der mir auf den ersten Blick spanisch vorkommt (nicht suspekt, sondern wie ein Spanier
), sich aber als Libyer herausstellt. Als er mir erzählt, dass er für die libysche Botschaft arbeitet, horche ich auf. Es ist, wie bereits erwähnt, Juli und in dem nordafrikanischen Ölstaat tobt der Bürgerkrieg. Die libyschen Botschaften weltweit sind dazu gezwungen, sich für eine Seite zu entscheiden, die meisten reagieren zögerlich, einige bekennen jedoch offen Flagge und schlagen sich auf die Seite der Rebellen. Und zu wem hält die Botschaft in Accra? Der Herr grinst, er winkt ab … Ich hake nach, er sträubt sich. Schließlich, als er gerade bezahlt hat und schon auf dem Weg zur Tür ist, dreht er sich noch einmal um. „The rebels … they are quite good.“ Dann verschwindet er. Ist das jetzt die offizielle Position der Botschaft oder seine persönliche Meinung? Ich habe keine Ahnung.
Das waren nur einige der naturgemäß zahlreichen skurrilen und komischen Situationen.
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Manche werden es bereits entdeckt haben: der Blog hat nun vier statt der herkömmlichen drei Kategorien. Zu den Reitern Home, About und Unterstützen ist Bilder hinzugekommen. Dort findet ihr die 93 meines Erachtens besten (oder besonders symbolischen) Bilder meiner Zeit in Afrika, quasi ein Best-of.
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Was hört man in Ghana eigentlich für Musik? Dasselbe wie in Europa, nur Gospel oder wird ausschließlich die Bongotrommel malträtiert? Weder noch. Was im ghanaischen Radio so läuft ist sehr vielfältig. Vieles davon ist religiös aufgeladen und für westliche Ohren absolut ungenießbar, ein gedehntes Gejammer, teilweise nicht in üblicher Songlänge (2:30 bis 5 Minuten), sondern auch gerne mal eine halbe Stunde lang. Agnes, zur Schreibtischarbeit im Office verdammt, kann ein Lied von Williams Musikgeschmack singen – vor allem wenn er sein Lieblingslied den ganzen Tag über laufen ließ.
In diesem Artikel stelle ich eine kleine Auswahl an Songs vor, die auch europäischen Ohren gefallen könnten – wir Volontäre zumindest fanden sie ganz in Ordnung.
Jay Ghartey (eigentlich Kweku Gyasi Ghartey), Bürger der Vereinigten Staaten und Ghanas, wuchs in New York City auf und verbrachte fünf Jahre seines Lebens in Ghana. Sein Song „My Lady“ gewann den Titel des „Best Male Video“ bei den Ghana Music Video Awards 2011.
Neben seiner Filmindustrie (die drittgrößte der Welt und auch in Ghana omnipräsent) hat auch Nigerias Musikproduktion überregionale Bekanntheit erlangt. Der neue Song von Ice Prince heißt „Oleku“ und wurde auch in Sierra Leone auf- und abgedudelt. Der Song, dessen Text eine Mischung aus Englisch und Yoruba ist, ist in dieser kleinen Auflistung mein Favorit.
„Move Back“ von 5Five (manchmal auch 55geschrieben) war/ist ein gängiger Partysong, der gerne in den Spots gespielt wurde/wird. Da aber die Radiosender keine Internetseiten haben – von einer Anzeige der Playlist ganz zu schweigen – und niemand die Namen der Songs kennt, durften wir ständig unsere Ausdauer im Suchen unter Beweis stellen. Mehrere Monate (!) nach dem ersten Hören berichtete Agnes mir voller Stolz, sie habe den Titel des Liedes gefunden, nach dem wir so lange gefahndet hatten hatten: Muje Baya (Move Back) von 5Five.
Ein Lied, zu dem ich nicht viel sagen kann. Es wurde öfter mal gespielt, über den Künstler konnte ich allerdings auf die Schnelle nichts in Erfahrung bringen. Da der Name (Shaka Zulu) auf einen der größten Könige der Zulu hinweist, vermute ich in ihm einen Südafrikaner.
V.I.P (Vision In Progress) ist eine ghanaische Hip Hop Crew, die den wichtigsten ghanaischen Musikstil, den Hiplife, vertritt. Dieser entstand durch die Fusion von Highlife (ein westafrikanischer Stil des frühen 20. Jhrs.) und Hip Hop. „Away“ ist wahrscheinlich DER Song unser Zeit in Ghana – in den Straßen am stärksten vertreten, jeder Freiwillige kennt ihn. Ein weiterer bekannter Titel ist „I Think I Like Am“.
Das war also eine Auswahl von Songs, die ich selbst für ganz hörbar halte, im Falle von „Oleku“ und „My Lady“ sogar relativ gut.
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Eine Galerie zu meinen letzten Tagen in Ghana – diesmal wirklich mit ausführlichen Kommentaren zu den Bildern, in deren Genuss kommt, wer das jeweilige Bild anklickt. Nachtrag: Beim Betrachten der Bilder fällt mir auf, dass wordpress die Anzeige stark modernisiert hat. Das sieht cool aus, aber die Beschreibungen werden nicht mehr anzeigt und ich habe keinen Schimmer, wo man sie sieht.
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„Wenn man zwei Stunden lang mit einem Mädchen zusammensitzt, meint man, es wäre eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heißen Ofen, meint man, es wären zwei Stunden. Das ist Relativität.“
Albert Einstein
Ein Jahr Ghana – war es lang, war es kurz? Die menschliche Wahrnehmung ist in höchstem Gerade subjektiv und von so manchem Freiwilligen hörte ich, das Jahr sei ja wie im Flug vergangen. Kommt mir persönlich gar nicht so vor. Mein Jahr in Ghana war in unzählige Phasen unterteilt: die Ankunft und das Einleben (sowohl in die Kultur, als auch ins Projekt und die Gastfamilie), verschiedene Projekte (allen voran die mehrwöchige Renovierung des Computerlabs), verschiedene Umstände (Regen- und Trockenzeit), Reisen (vor allem
Sierra Leone), Besuche (meiner und Agnes Familie aus Deutschland) und Umbrüche (ein Gastbruder mehr, ein Gastvater weniger). Auch wenn ich jederzeit doppelt so lange hätte bleiben können – es kam mir fast so vor, als hätte ich länger als ein Jahr (bzw. etwas über 11 Monate) in Westafrika verbracht.
Aber da bekanntlich nur die Wurst zwei Enden hat, kam meines immer näher. Nachdem ich aus Sierra Leone zurückgekehrt und – wie im Artikel vom 8. Oktober beschrieben – endorphinbedudelt durch Swedru getrudelt war, blieb mir noch etwa eine Woche bis zur endgültigen Rückreise nach Europa. Eine Woche, um mich von all den Menschen zu verabschieden, die mir in dem Jahr wichtig geworden waren. Nun ja, „all den“ ist vielleicht eine etwas missverständliche Formulierung, aufgrund meiner leicht überdurchschnittlichen Distanziertheit waren es dann doch keine Menschenmassen, ein paar Freunde habe ich aber durchaus gewonnen. Und so entwarf ich zunächst einmal einen Zeitplan der zwingenden und optionalen Erledigungen und Aktivitäten für meine letzten Tage.
Zunächst einmal besuchte ich das Office und spielte UNO mit Williams, der wahllos Karten warf und das mit einem „Üno!“ unterstrich. Mit der Zeit durchschaute er allerdings das Regelwerk und wurde zu einem formidablen Gegner, sodass ich mich elegant aus der Affäre ziehen musste. Da kam mir die neue GLOVO-Schule gerade recht. In seinem Expansionsstreben hat Williams auf einem kostenlos zur Verfügung gestellten Grundstück in einem Nachbardorf eine kleine Schule aus Holz errichtet, die GLOVO-Academy. Agnes und ich hatten/haben zunächst einige Vorbehalte gegen dieses Projekt; die (selbst für ghanaische Verhältnisse) Unterbezahlung der Lehrer, die kleinen Klassenräume und die Tatsache, dass eigentlich jedes der von uns unterstützten Kinder bereits eine Schule hat. Einige dieser Vorbehalte lösten sich schließlich auf und in ihrer Gesamtheit scheint die Schule ein sinnvolles Projekt zu sein. Mit der Konstruktion war bereits vor Monaten begonnen worden und wir hatten die Schule in verschiedenen Zuständen gesehen, aber als ich aus Sierra Leone zurückkehrte war das Ganze fertig. Ich lief also vom Office zum Government Hospital, übergab alles was ich an Medikamenten und medizinischer Ausrüstung übrig hatte der Emergency Unit und wurde dann von Williams im Bus am Eingangstor abgeholt, von wo aus wir nach Otaaprow düsten, dem Standort der Schule. Dort verbrachten wir den Nachmittag mit Fotoshootings (ich schaffte es tatsächlich den sonst auf Fotos immer ernst blickenden Williams inmitten einer Traube von Kindern zum Grinsen zu bringen) und Haustürwerbung für die neue Schule.
Nun aber zum wichtigsten Part meiner Abschiedstourneé: Agnes Gastfamilie. Da mein Gastvater unsere Familie im Winter verließ um in London zu studieren und meine Gastmutter, das muss man mal so sagen dürfen, ganz einfach der
unangenehmste Mensch ist, der mir je begegnet ist, verbrachte ich viel Zeit in Agnes Gastfamilie, die zwar deutlich ärmer ist als meine, aber emotional um ein Vielfaches reicher. Acht wilde Kinder, eine liebevolle Großmutter, eine unvergleichliche Gastfreundschaft. Wenn ich dort war wurde ich umsorgt und bewirtet, von allen Seiten sprang man an mir herum, ich spielte Fußball und Fangen oder wir saßen einfach in Agnes Zimmer und guckten Filme (in diesem Fall ohne die Kinder, die auf längere Sicht auch ein biiisschen nerven können, besonders in der Masse). Kurzum: es – war – himmlisch.
Also begab ich mich zunächst mal zu besagter Familie um ein Päckchen mit Häkelutensilien vorbei zu bringen, die meine Mutter nach Ghana geschickt hatte, nachdem sie an einem sehr geselligen Abend im Kreise besagter Familie herausgefunden hatte, dass einige der Kinder besonders gerne häkeln. Außerdem richteten wir zusammen auf meinem Netbook einen Mailaccount für die Familie ein, sodass sie Agnes aus dem Internetcafé heraus ab und zu Mails schreiben können, und versendeten sogleich ein Foto, das leicht humoristisch illustriert, wie sehr sie vermisst wird. Schließlich verabredete ich mit Mama Juliet für den nächsten Tag einen Ausflug an den Strand in Winneba.
Am nächsten Tag stopfte ich bei Parklain, dem kleinen Supermarkt am Texaco, meinen Rucksack mit Keksen, Süßigkeiten und Safttüten voll. Dann traf ich Agnes Gastfamilie am Haus eines Onkels, auf Juliets Anweisung hin fassten sich alle an den Händen und die Menschenkette dackelte in Richtung Shell-Tankstelle. Zwischendurch schmiss Kelvin noch den Kasten einer Meatpie-Verkäuferin um, sodass das feine Gebäck über die Straße kullerte und Juliet ihre Börse zücken musste. Ich schnappte mir das erste noch vollkommen leere Tro, charterte es und los ging der Ritt nach Süden, in Richtung Küste. Praktischerweise setzte man uns für ein paar wenige Zusatzcedi direkt am Sir Charles Beach ab, sodass wir nicht wie gewöhnlich weitere zwanzig Minuten zum Strand latschen durften. Der Tag verlief wie ein Tag am Strand nun mal verläuft – Picknick, Palmenklettern, mit ein paar Obruni-Urlaubsfreiwilligen-Frischlingen (Freiwilligendienste von wenigen Wochen Dauer sind dem allgemeinen weltwärtsler-Konsens zufolge eigentlich Urlaub) quatschen, Sandburgen bauen und eine
panisch um sich beißende Riesenameise in der Badehose, die man inmitten einer Schar von Kindern auf keinen Fall jugendfrei entfernen kann. Dann traf ich zufälligerweise noch Ole und Max vom DRK, mit denen ich mich später auf den Weg zurück nach Swedru machte – Familie Donkor musste schon ein wenig früher zurück.
Blieb also noch ein wichtiger Abschied – der von Annes Familie, insbesondere ihrer Gastmutter Victoria (die mit ihren über 70 Jahren eigentlich eher als Großmutter durchgeht) und ihrem Gastbruder Paakwesi. Für den Abend vor meinem Abflug lud ich die beiden zum Essen ins Greenlandhotel ein. Victoria war leider auf Reisen (Beerdigung), aber Paakwesi kam, und so saßen wir abends am Pool, aßen Sandwiches und Jollof-Reis und redeten bis ich mich zum Packen verabschieden musste. Paakwesi ist einer von zwei Ghanaern, die ich schließlich als „Freunde“ bezeichnen konnte, der andere ist mein Lehrerkollege Harrison, der mittlerweile in Accra eine Ausbildung zum Piloten macht.
Nun mögen sich wohl einige fragen, wieso ich den Abschied von meiner eigenen Gastfamilie nicht als „wichtig“ klassifiziert habe. Als ich kam bestand die Familie aus vier Mitgliedern, Vater Alex und Mutter Faustina, dem kleinen Kweku und dem nicht mehr so kleinen Kwesi. Kwesi, der sowieso eher ein „Haussklave“ (bitte nicht falsch verstehen, der Begriff bezieht sich auf die Behandlung, die ihm von den anderen Familienmitgliedern zuteil wurde) und Sohn einer anderen Mutter war, verlegte sich später aufs Stehlen und floh schließlich zurück in sein Dorf. Alex studiert seit Januar in London. Bleiben also der mittlerweile Vierjährige Kweku und Faustina. Die Weite dieses Artikel reicht leider nicht aus zu beschreiben, warum es so kam, aber schließlich war die Beziehung zwischen ihr auf der einen und Henrik und mir auf der anderen Seite mehr als zerrüttet. Faustina ist – das habe ich oben bereits ohne akute Wut im Bauch und im Versuch, objektiv zu bleiben, erwähnt – zweifelsohne eine der unangenehmsten Personen, der ich je begegnet bin. In den ersten Monaten wurde dieser Umstand durch Alex Anwesenheit gemildert, mit ihm verstand ich mich wirklich sehr gut. Als er schließlich ging wurde es schlimmer, ein Tohuwabohu aus Gemeinheiten und finanziellen Betrugsversuchen (anders kann ich es einfach nicht nennen) Kweku ist aufgrund der sehr ambivalenten Erziehung durch seine Mutter (Schläge auf der einen, erdrückende Liebe auf der anderen Seite) ein wenig „verzogen“. Ich habe mit ihm gespielt, ich mag ihn sehr und glaube, dass er sich noch länger an unsere Hubschrauberflüge erinnern wird, aber es war nicht immer leicht. Im Endeffekt muss ich sagen, dass ich mich in Agnes und Annes Gastfamilien heimischer fühlte als in meiner eigenen. Krass formuliert kann man sagen, dass während Anne und Agnes einen deutlich niedrigeren Lebensstandard, aber dafür herzerwärmende Familien hatten, ich einen für
ghanaische Verhältnisse extrem hohen Standard genoss (wer hat schon einen Plasmafernseher im Wohnzimmer?) und dafür mit emotionalen Entbehrungen zahlte
Als ich schließlich nach einer letzten Nacht in meinem Zimmer, dem Packen und dem Knuddeln von Kweku auf den Hof trat, folgte Faustina mir. Ich lief Richtung Tor, vor dem das Taxi wartete, in der Erwartung mich vor dem Shop von meiner Gastmutter zu verabschieden, hörte dann aber hinter mir ein gemurmeltes „Safe journey.“. Ich drehte mich um und sah noch, wie Faustina wieder im Haus verschwand. Aha, so geht es auch.
In der Stadt traf ich mich mit Ole und Max und wir nahmen das Tro nach Accra. Dort aßen wir noch einmal bei Barcelos, Max unterzog seine Totstelltechnik einem Praxistest bei malischen Bettelkindern (Kinder von Einwanderern aus Mali oder Niger, die von ihren Eltern zum Betteln in Accras Ausländerbezirken gezwungen werden, etwas, das man nicht unterstützen sollte) und schon saßen wir mit den anderen Freiwilligen am Flughafen. Dazu muss man sagen, dass das DRK uns die Wahl zwischen zwei Abreisetermin ließ, der eine Ende Juli, der andere Ende August. Ich wollte so lange bleiben wie möglich und ja sowieso noch nach Salone, also wählte ich den letzteren Termin, etwa die Hälfte der Freiwilligen flog schon früher. Ab durch die Kontrollen, rein ins Flugzeug – und da ist er, der Moment, in dem das Flugzeug über Accra schwebt, ich meiner Sitznachbarin ein Taschentuch anbiete und mir selbst die Erkenntnis kommt, dass ich ein Leben aufgebe und in ein altes zurückkehre. Das Flugzeug fliegt einen Schlenker Richtung Norden und wir verschwinden in der Dunkelheit.
Zu Ende, der Blog? Nö. Es folgen Artikel über die Rückkehr nach Deutschland und das Abschlussseminar, über Swedrus Krankenhaus und erstaunliche Ereignisse. Außerdem gibt es noch eine große Galerie mit den besten ca. 100 Bildern aus den über 5.000 Fotos, die ich in Ghana und Sierra Leone geschossen habe.
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China ist derzeit eine der großen „Banken“ der USA. Wie sonstwo gilt auch hier: Wer der Bank 100.000 $ schuldet, den hat die Bank in der Hand, wer der Bank 2 Billionen schuldet, der hat die Bank in der Hand.
Kommentar eines Foristen zur chronischen Überschätzung chinesischer Macht und Einflusses auf die USA
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Kleine Planänderung: über Sierra Leone gibt’s jetzt doch nichts mehr zu lesen. Den Bürgerkrieg habe ich abgehandelt und die heutige Situation im Hauptartikel ein wenig beschrieben. Diese Galerie ist nun schon mal ein kleiner Ausblick auf den nächsten Artikel, der von meiner „Abschiedstournée“ handeln wird, also meiner letzten Woche in Ghana und den Dingen, die ich mit den Menschen, die mir ans Herz gewachsen sind, angestellt habe. An einem Tag habe ich ein Tro gemietet, Agnes Gastfamilie eingeladen und sie an den Strand von Winneba gekarrt, zum Abschied und quasi als Dankeschön für all die Gastfreundschaft, die man mir in dem Jahr entgegengebracht hat. Dazu dann im eigentlichen Beitrag mehr.
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